05.10.2014 Endlich gibt es Neuigkeiten von Cody. Nachdem unser Süßer leider 2 Wochen nach seiner Abgabe aus gesundheitlichen Gründen wieder an uns zurückgegeben werden musste, hatten wir glücklicherweise ziemlich schnell ein neues Zuhause für ihn gefunden. Knapp 2 Wochen später (Mitte Juli) zog er nach Dillenburg in die Nähe seines Halbbruders Bentley und hat sich ganz schnell in seinem neuen hoffentlich endgültigen Zuhause eingelebt. Diese Woche erreichten uns Codys Fazit der ersten Wochen im neuen Rudel und schöne Bilder von dem mittlerweile schon ziemlich großen Helden.

 
Hallo Ihr Lieben!
Es wird wirklich höchste Zeit, dass ich mich mal wieder melde. Aber hier ist ja so viel los, dass ich einfach nicht zum Schreiben komme!
 In der Schule bin ich mittlerweile von der Welpenklasse in die Junghundeklasse versetzt worden. Meine Leinenhalter waren mindestens so stolz wie ich, dass ich das Klassenziel erreicht habe! Aber jetzt wird es doch etwas ernster! Blöööd!!!! Spielen dürfen wir jetzt nur noch vor und nach dem Unterricht. Und dazwischen heiß es, brav an der Leine gehen, „Sitz“ und „Platz“ machen, Ohren spitzen und zur Chefin rennen, wenn ich gerufen werde und lauter solche Sachen. Gut, dass ich dafür Leckerchen und viele Streicheleinheiten bekomme, sonst wäre das wirklich uninteressant – obwohl, ich glaube, für die Chefin mach ich alles, egal wie. Die hat mich total lieb und ich sie auch. Oha! Da beschwert sich jetzt aber der Rest von meinem Rudel und ruft: Wir haben dich alle ganz doll lieb, Cody! Naja, stimmt ja und weiß ich auch, aber die Chefin ist halt mein größter Schatz. Die lass ich am liebsten gar nicht aus den Augen. Manchmal sagt mein Rudel  „Marions Schatten“ und ich habe den schweren Verdacht, dass ich damit gemeint bin. Naja, egal. Hauptsache, ich bin immer dicht bei der Chefin.
 Außerdem hat mein Rudel gemerkt, dass ich schon mal ganz gut alleine bleiben kann. Und seitdem lassen sie mich jeden Sonntag ganz allein, wenn sie in die Gemeinde gehen. Dann darf ich einen Socken von der Chefin haben (der riecht ja soooo gut!!) - und ich suche mir die Tempos. Nein, ich brauch kein Tempo, weil ich vor lauter Kummer und Heimweh nach der Chefin die ganze Zeit weinen würde. Schließlich bin ich ja schon groß! Aber wißt Ihr eigentlich, wie toll es ist, möglichst viele Tempos in lauter kleine Fetzen zu reißen und die Fetzen dann auf dem Bett der Chefin, im Zimmer und im Flur zu verteilen? Herrlich! Sage ich Euch!! Und manchmal kommt Besuch aus Fellerdilln oder wir fahren hin. Da gibt’s jede Menge Leute, die mich ja sooo lieb finden und die mit mir spielen. Letztens haben die Fußball mit mir gespielt. Mann oh Mann, das war toll! Da konnte ich so richtig toben. Und ich hab denen den Ball immer abgejagt!
Und in Wommelshausen bei der anderen Verwandtschaft von meinem Rudel bin ich auch schon gewesen. Neuerdings gibt’s da so einen ganz kleinen Winzling. Das finde ich richtig interessant. Nur manchmal schreit das Kleine. Dann mache ich mir richtig Sorgen ob auch alles in Ordnung ist. Aber der Rest hat die Ruhe weg und meint, ich soll nicht so besorgt dreinschauen. Das sei normal, das Baby (?) hätte nur Hunger oder die Hosen voll. Hunger kenne ich ja und dagegen hilft Futter. Also brauch ich mir deshalb keine Gedanken machen. Aber was bedeutet „Hosen voll“??? Hatte ich das als Zwerg auch????
Mein Lieblingsplatz ist die Hollywoodschaukel und ein alter Sessel. Da darf ich auch drauf liegen und keiner ruft „NEIN!!!“ , wie ich das schon mal im Wohnzimmer höre. Naja, dann tu ich meinen Leuten den Gefallen und höre. (Dann sind sie ja sooo glücklich, hihihi) Aber die Hollywoodschaukel mag mich nicht immer. Manchmal, wenn ich angeflitzt komme, läuft sie vor mir weg und kommt wieder zurück und stößt mir den Kopf, aaauuuuaaa! Und mein Rudel lacht, weil ich angeblich so dumm aus der Wäsche schaue. Angeblich wäre die Schaukel netter zu mir, wenn ich nicht so stürmisch angerannt käme. Glaub ich denen nicht!!!! Rennen ist doch so toll!
Ich habe schon viele vierbeinige Freunde kennengelernt: Caspar ist fast viermal so groß wie ich. Kira ist schon etwas älter, aber sie hat viel Geduld mit mir Jungspund. Dann ist da noch Flecki, die moppelige Hundeoma aus dem Altenheim. Und dann mein bester Freund Max hier im Dorf. Die haben eine riesengroße Wiese und da dürfen wir toben. Ach, ist das toll! Und Hühner gibt’s da. Aber die lasse ich meistens in Ruhe. Mit denen kann ich nämlich nicht so gut toben wie mit Max J Und am Montag habe ich Conchy kennen gelernt. Die war sogar bereit, mit mir Ringkämpfe zu machen! Ich glaub, die ist wirklich kinderlieb.
Aber mein Rudel ist manchmal richtig hinterhältig! Die fotografieren mich sogar, wenn ich schlafe und kichern dann über die Bilder. Gemeinheit! Was ist daran lustig, immer und überall und in jeder Lage gut schlafen zu können? Und dann, die Chefin hat echt keine Ahnung! Als es noch richtig schön warm war, stellt die mir eine Schüssel mit Wasser auf den Hof und sagt, ich soll mich mal baden. Soweit o.k. Aber in einer Schüssel??? Da passen doch nur der Kopf und zwei Pfoten rein. Also hab ich so getan als ob ich baden würde, habe meine Schnauze in Wasser gesteckt und fest geprustet (das hörte sich total lustig an) so lange geplanscht, bis in der Schüssel kein Wasser mehr war. Die Chefin war zufrieden und ich hatte jedenfalls `ne lustige halbe Stunde.
Letzte Woche habe ich meinen ersten wirklichen Feind kennen gelernt. Ja, tatsächlich, hier gibt es Hundefeinde. Ich war ganz gemütlich draussen, habe mal hier, mal da geschnüffelt, auf einmal piekt mich was in meine Schnauze. Autsch!!!!!!!!!!!!! Tat das weh!!! Ich bin sofort ins Haus geflitzt und habe mich – unbemerkt von meinem Rudel -  ins Bett von der Chefin gelegt. Aber mein Schnäuzchen tat trotzdem weh. Kurz drauf wurde ich schon vermisst und alle fingen an, nach mir zu rufen. Also kam ich erstmal um die Ecke hab geschaut, was die von mir wollen. Aber als die mich sahen waren sie wirklich  s e h r  erschrocken. (Die Vizechefin meinte hinterher, ich hätte ausgesehen wie Pluto von Micky Maus.) Und sie haben sofort den netten Tierarzt hier im Ort angerufen. Aber der meinte, das ginge von selbst wieder zurück. Ich konnte allerdings wirklich ein bisschen Trost gebrauchen (meine Schnauze tat immer noch weh) und habe mich von allen mit viel Streicheleinheiten verwöhnen lassen. Die Schmerzen sind ja jetzt wieder weg, aber manchmal juckt mich die Schnauze so, dass ich mit beiden Pfoten reiben muss.
Ich muss jetzt den Brief beenden, meine Leute wollen schlafen gehen. Den Rest seht Ihr, wenn Ihr Euch die Bilder anguckt …  J
Ganz viele liebe Grüße und feuchte Hundeküsse!
Euer Cody
Und von meinem Rudel soll ich ebenfalls ganz herzlich grüßen!
P.S.: Wenn Ihr Rechtschreibfehler findet, dürft Ihr sie behalten. Ich brauche sie nicht mehr.

29.04.2015 Der süße Cody verbachte seinen ersten Geburtstag im Urlaub an der Nordsee. Wenn dass kein würdiger Rahmen zum Feiern ist...........

Und jeder Menge neuer Bekanntschaften hat er auch geschlossen und sie gleich zu seiner Feier eingeladen!

09.07.2016 Ende Mai wurde Cody erfolgreich und ohne Auflagen angekört. Die Richterin war ganz begeistert von seinem Aussehen und seinem tollen Wesen und wir sind stolz darauf, wie er diese Herausforderung gemeistert hat! Herzlichen Glückwunsch Dir und Deinen Leinhaltern!